3D-Druck in der Medizintechnik & Orthopädie Berlin
Additive Fertigung patientenspezifischer Komponenten aus zertifizierten, biokompatiblen Polymeren (ISO 10993, USP Class VI). Chirurgische Bohrschablonen, autoklavierbarer PEEK-Druck und atmungsaktive Orthesenstrukturen für Berliner Kliniken und MedTech-Unternehmen.
Inhaltsübersicht
1. Zertifizierte Biokompatibilität (ISO 10993 & USP Class VI)
Die Medizintechnik stellt strengste Anforderungen an Werkstoffreinheit, Zytotoxizität und Hautverträglichkeit. Die 3D Bäckerei verarbeitet medizinisch zertifizierte Filamente und Resins, die den Normen ISO 10993-5 (In-vitro-Zytotoxizität), ISO 10993-10 (Hautsensibilisierung) sowie USP Class VI entsprechen.
2. MedTech-Werkstoffe: Autoklavierbares PEEK, ULTEM & Bio-Resin
| Werkstoff | Zertifizierung | Sterilisierbarkeit | Hauptanwendung |
|---|---|---|---|
| Medical PEEK (PAEK) | ISO 10993 / USP Class VI | Autoklavierbar (134 °C), Dampf, Plasma | Chirurgische Instrumente, Halterungen, Endoskopie |
| ULTEM™ 1010 (PEI) | ISO 10993 / FDA-konform | Heißdampfsterilisation, EtO-Gas | Sterilisationsschalen, Bioreaktor-Komponenten |
| Bio-Surgical Resin | Klasse I Medizingerät | Autoklavierbar (121 °C / 134 °C) | Bohrschablonen, Dentalführungen, Schienen |
| Medizinisches TPU | ISO 10993 (Hautkontakt) | Wischdesinfektion, Ethanol | Prothesenschäfte, Dämpfungselemente, Orthesen |
Erfahren Sie mehr über unsere High-End-Werkstoffe in unserem Leitfaden zu PEEK und ULTEM im 3D-Druck.
3. Anwendungen: Bohrschablonen, Orthesen & Laborgehäuse
Kliniken, Sanitätshäuser und Medizintechnik-Startups in Berlin Mitte und Berlin Charlottenburg nutzen unsere Fertigung für:
- Chirurgische Schnitt- und Bohrschablonen: Patientenspezifisch angepasst auf Basis von CT- und MRT-Datensätzen.
- Atmungsaktive Gitterorthesen (Lattice): Bis zu 70 % leichter als herkömmliche Gipsschienen, wasserfest und voll recyclebar.
- Gehäuse für In-vitro-Diagnostik (IVD): Chemikalienresistente Gehäuse im Rapid Prototyping.
4. Sterilisationsbeständigkeit (Heißdampf 134°C, EtO, Gamma)
Unsere PEEK- und ULTEM-Komponenten überstehen wiederholte Sterilisationszyklen im Heißdampf-Autoklaven bei 134 °C und 2 bar Druck ohne Maßänderung oder Hydrolyse-Degradation.
5. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Können 3D-gedruckte Teile für den direkten Schleimhaut- oder Blutkontakt eingesetzt werden?
Für kurzzeitigen Kontakt (z. B. während operativer Eingriffe) bieten wir ISO-10993-zertifizierte Werkstoffe an. Implantierbare Langzeitbauteile erfordern gesonderte Reinraumfreigaben.
Wie erfolgt die Datenübergabe von CT/MRT-Scans (DICOM)?
DICOM-Datensätze werden über Segmentierungssoftware (z. B. 3D Slicer) in 3D-Polygonnetze (STL/3MF) exportiert und können direkt in unserem Kostenrechner kalkuliert werden.
